Studie zu Neurotechnologien im Kontext von Behinderung und/oder Neurodivergenz

Hallo Liebe Wohnzimmer-Community,

Wir, die Human-Technology-Interaction Arbeitsgruppe suchen Aktuell behinderte und/oder neurodivergente Teilnehmer:innen für unsere Studie zum Thema Neurotechnologien (UKL Freiburg, Uni Mannheim).

In der Studie geht es um die Frage, wie Menschen über die Privatheit Ihrer Gedanken und Gefühle, Aufmerksamkeit oder Reaktionen und deren Schutz denken – besonders im Zusammenhang mit Neurotechnologien (Geräte, die mit dem Gehirn verbunden sind; z.B. Gehirn-Computer-Schnittstellen, mit denen man Geräte steuern kann). Vorkenntnisse sind dafür nicht nötig. Jede Perspektive ist willkommen.

Die Studie besteht aus einer Vorbefragung (online Umfragebogen, ca. 15 Minuten) und einem Interview (1h). Das Interview findet in Freiburg statt. Online-Interviews hatten wir bis jetzt noch nicht (bei Interesse gerne trotzdem melden).

Wir sind uns dessen bewusst dass es unterschiedliche Bedinungen braucht, damit verschiedene Menschen an der Studie teilnehmen können. Deshalb versuchen wir im vornherein zu besprechen was ihr braucht und sind auch flexibel im Interview die Bedinungen anzupassen (z.B. Pausen bei kurzer Konzentrationsspanne).

Teilnahmebedinungen:

  • Du bist mindestens 18 Jahre alt.

  • Du hast ein gutes Verständnis der deutschen Sprache.

  • Du identifizierst dich als Mensch mit Behinderung oder als neurodivergent (für Neurodivergenz brauchen wir für diese Studie eine Diagnose wie ADHS, Autismus, Legastenie ect.).

  • Du hast keine unbehandelte schwere psychische Erkrankung.

Bei Interesse, meldet euch gerne bei meiner Kollegin: carolin.heizmann@uniklinik-freiburg.de

Liebe Grüße,

Das HTI-Team

Hallo @JohSee ,

mich würde noch interessieren, was der Hintergrund der Studie ist. Geht es darum, Hilfsmittel zu entwickeln? Oder worum geht es letztendlich? Gibt es eine Aufwandsentschädigung?

Viele Grüße,
Juni

Hallo Juni,

Danke für Dein Interesse!

Die Studie beschäftigt sich mit Neurotechnologien im allgemein. Einige davon können medizinische Hilfsmittel sein (zum Beispiel Cochlea-Implantate, Tiefenhiernstimulation). Andere Geräte können auch ursprünglich für andere Ziele entwickelt und dann als Hilfsmittel genutzt werden, oder gar keine Hilfs-Zwecke haben.

Unabhängig der Ziele werden Neurotechnologien heutzutage entwickelt und müssen reguliert werden. Unsere Studie ist Teil eines größeren Projekts (PRIVETDIS), in dem zukünftig auch Vorschläge zur Regulierung erarbeitet werden. Wir versuchen mit unseren Interviews Perspektiven behinderter/neurodivergenter Menschen zu sammeln und verstehen, die dann weiter in dem Projekt einbezogen werden sollen.

Eine Aufwandsentschädigung können wir leider nicht gewährleisten. Wir können nur die Parkgebühren bezahlen.

Ich hoffe das beantwortet erstmal Deine Fragen.

Viele Grüße,
Das HTI-Team