Umfrage ADHS & Job-Passung: Wie passt Arbeit zu Bedürfnissen?

Liebes Forum,

im Rahmen meiner Masterarbeit an der FOM Hochschule untersuche ich, wie Menschen mit ADHS-Symptomatik ihre aktuelle Arbeit erleben, wie gut die Arbeitsbedingungen mit ihren persönlichen Bedürfnissen und Erwartungen übereinstimmen und wie sich diese Übereinstimmung auf das Arbeitsengagement auswirkt. Ein Teil der Befragung bezieht sich dabei auf Erfahrungen mit Konzentration, Aufmerksamkeit, Organisationsanforderungen und Aktivitätsniveau im Alltag.

Worum geht es? Meine Thesis untersucht explorativ:

  • Zusammenhänge zwischen Arbeitsbedingungen (z. B. Autonomie, Vielfalt) und Übereinstimmung mit Bedürfnissen (Needs-Supplies Fit),
  • Wie die Übereinstimmung mit Arbeitsengagement zusammenhängt,
  • Explorative Muster nach Geschlecht, Alter und ggf. ADHS-Diagnose.

Wer kann teilnehmen? Personen:

  • die Berufstätig sind,
  • mit oder ohne wissentliche ADHS-Symptomatik (ASRS-Screening wird als Filterinstrument genutzt),
  • die ca. 8-10 Minuten Zeit haben.

Datenschutz & Teilnahme

  • Freiwillig, jederzeit abbruchbar.
  • Vollständig anonym (keine IP/Namen, DSGVO-konform).

Zur Umfrage: https://survey.fom.de/nhmaster/

Vielen Dank – eure Unterstützung hilft meiner Arbeit enorm!
Nick Heller: 632078@fom-net.de

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Sehr interessant - und super, dass Du Dich dieses Themas annimmst!
Was ich beim Ausfüllen etwas herausfordernd fand: ich mache im Prinzip drei Job mit ähnlicher Intensität parallel, für die die Antworten sehr unterschiedlich ausfallen müssten. Beispiel: Ja, der Austausch mit Kollegen ist ganz gut bis hin zu: Kollegen? Welche Kollegen? Diese Vielfalt, die nach meiner Erfahrung bei neurodivergenten Menschen häufiger vorkommet, bildet der Fragebogen nicht ab. Und Mittelwerte sind fürchte ich weniger aussagekräftig…

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Hey Jens, vielen Dank für das Feedback, das ist besonders wichtig für die Limitationen meiner Master-Thesis. Aufgebaut ist der Gesamtfragebogen aus bestehenden, validierten Instrumenten (inkl. Antwortskalen, etc.). Aber auch das sind eben Themen, die in den Limitationen dieses Vorhabens diskutiert und berücksichtigt werden von mir. Aus diesem Grund habe ich den Fokus auch auf die ADHS-Symptomatik gelegt und nicht die ADHS-Diagnose (zumal ich in diesem Fall keine repräsentative Gruppe zusammenbekommen hätte). Die Symptomatik identifiziere ich mit Hilfe des etablierten WHO-Screeners als Teil des Fragebogens, dieser könnte aber eben auch anschlagen durch Stress, Reizüberflutung, Depressionen, Borderline, etc. ohne dass die Personen ADHS haben. Eine mögliche darauf aufbauende Untersuchung speziell auf Personen mit ADHS-Diagnose müsste natürlich angepasst werden.