Umfrage zum Thema Diskriminierung der Antidiskrimienierungsstelle des Bundes

Vom 12. November 2025 bis 28. Februar 2026 führt die Antidiskriminierungsstelle des Bundes die bislang größte Umfrage zu Diskriminierung in Deutschland durch. Um möglichst viele Menschen für eine Teilnahme zu gewinnen, wird die Umfrage mit einer bundesweiten Kampagne bekannt gemacht.

Wer kann an der Umfrage teilnehmen?
An der Umfrage können alle Menschen ab 14 Jahren teilnehmen, die in Deutschland Diskriminierung erlebt haben. Die Teilnahme ist anonym, barrierearm und in vielen Formaten und Sprachen möglich. In Zeiten, in denen gleiche Rechte für alle in Frage gestellt werden, ist eine große Beteiligung an der Umfrage wichtiger denn je, so die Antidiskriminierungsstelle des Bundes.

Alle wichtigen Informationen und den Online-Fragebogen finden Sie hier:

www.diskriminierung-umfrage.de

Anmerkungen: Bei der Umfrage wird auch Neurodiversität als eigene Kategorie berücksichtigt. Der Fragenkatalog ist sehr umfangreich, aber auch sehr differenziert. Nicht alle Fragen müssen beantwortet werden. Die angegebene Dauer von 30 Minuten halte ich allerdings nicht für realistisch. Ich habe eine Stunde gebraucht, um die Fragen zu beantworten.

Meiner Meinung nach ist es eine niedrigschwellige Gelegenheit, um auf das wichtige Thema aufmerksam zu machen. Insbesondere da die Antidiskriminierungsstelle des Bundes die Umfrage in Auftrag gegeben hat.

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Danke fande ich (aus aktuellem Grund) eigentlich sehr interessant… Nur nach dem “offiziellen” Ende dann all die Fragen zur Herkunft, Herkunft der Eltern, welche Sprachen man sprechen würde hat mich doch sehr abgeschreckt. Aber dann zu lesen das Karin Prien dahinter steckt da hat mich nichts mehr verwundert.

Deshalb sollte das nicht unterstützt werden!

Warum denn das?

Die Fragen nach Herkunft und Sprache sind bei solchen Studien wichtig, weil Diskriminierung je nach Herkunft völlig unterschiedlich erlebt wird.

Um sichtbar zu machen, welche Gruppen besonders betroffen sind, braucht die Antidiskriminierungsstelle diese demografischen Angaben – natürlich anonym.

Die Umfrage kommt ausschließlich von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, nicht von Karin Prien.

Uns ist es als Verein wichtig, das die Umfrage unterstütz wird.

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Ich hasse sowas. Die Umfrage dauert 30 Minuten.
Um 22:00 Uhr angefangen, pprima, dann bin ich ja heute mal früher im Bett…
0:20 Uhr Umfrage beendet. Und ich habe mir nur einmal kurz einen Tee zwischendurch gekocht. :angry:
Aber davon abgesehen, fand ich die Umfrage sehr gut.

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Das steht bei uns auf der Homepage

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Ich bin nie auf der Homepage. :wink:
In meinem Fall hat die lange Dauer gar nicht mit einem einzelnen Freitextfeld zu tun.
Es geht mir eigentlich immer so, auch bei anderen Umfrage, z.B. Unternehmen, die nur kurz ein Feedback haben wollen, welches nur 2 Minuten dauert. Dann sitz ich da 15 Minuten. :roll_eyes:

Aber es gibt doch die Möglichkeit den Zwischenstand zu speichern? Auf jeder Seite ist ein Button, wo man drauf klicken kann, um später fortzufahren. Da wird ein Link generiert und wenn man den aufruft, kann man da weiter machen, wo man aufgehört hat. So habe ich das zumindest verstanden und den auch einmal genutzt.

Oder habe ich das irgendwie falsch verstanden?

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Den habe ich nicht benutzt, weil es für mich die noch größere Herausforderung gewesen wäre, dann wieder anzufangen und dann auch noch beim Einsteigen noch zu wissen, was ich vorher geschrieben habe. :wink:

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Ja, kann ich auch voll verstehen.

Meine Antwort war darauf bezogen, dass in dem Text steht, dass man keine Pause einlegen und den Zwischenstand nicht speichern könne. Das wären dann ja falsche Informationen. Deswegen wollte ich da noch mal nachhaken.

Ja, richtig. Ich habe auch irgendwo, ich glaube, direkt vor Beginn der Umfrage dort, gelesen, dass man zwar unterbrechen kann, aber nicht zurückgehen kann. Aber zurück kann man auch gehen. Auch wenn man nicht den Zurück-Button des Browsers nehmen darf.

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Also wenn ich die Umfrage öffne, steht auf jeder Seite ganz unten „Beantwortung später fortsetzen“.

Wenn ich darauf klicke steht dort der Text:

Beantwortung später fortsetzen
Bitte speichern Sie sich folgenden Link ab, um die Beantwortung später fortzusetzen.
Sie können sich den Link beispielsweise als Nachricht oder Email selbst senden, um ihn zu sichern.:

Und dann ein Link.

Für mich klingt das so, als wäre das dann dein persönlicher Link mit deinen Antworten?

Als ich meinen Link genutzt habe, konnte ich an der Stelle weiter machen, wo ich aufgehört hatte. Das war aber noch recht am Anfang, deswegen kann ich es nicht mit Sicherheit sagen.

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Klingt für mich auch so.

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Im Regelfall würde ich das ja unterstützen aber wenn man bedenkt in welchem Politischenklima wir und weltweit befinden und wer die Umfrage in Auftrag gegeben hat dann muss ich klar sagen NEIN! Denn es wird wieder nur als politische Waffe umgemünzt.

Wäre es jetzt ein unabhängiges “Projekt” welches sich auf die wirklich wichtigen Themen konzentriert und nicht hinterherum mit der “Herkunft” kommt würde ich sagen auf jeden Fall! Aber beides zuverknüpfen geht gar nicht!

Ah, ok. War mir nirgends aufgefallen. Entweder, weil es zu viel Input war oder aber, weil es unterschiedlich in den verschiedenen Browsern angezeigt wird. Wie auch immer. Es ist sehr umfangreich und zeitaufwendig. Schwierig so lange fokussiert zu bleiben. Aber ich finde es trotzdem eine gute Sache.

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Kann so ein Verschwörungsquark bitte einfach aus dem Forum weg bleiben? Jeder kann meinen und denken, was er will. Zum Mitmachen ist niemand gezwungen. Das kann und sollte einfach jeder für sich selbst entscheiden.

Das sehe ich anders.

  1. Wäre es ein unabhängiges Institut, welches diese Umfrage durchführen würde, würde erfahrungsgemäß nichts bei herauskommen. Kurzer Aufschrei. Punkt.
  2. Ich war erstaunt, an welche Themen alles gedacht wurde. Ich habe kein wichtiges Thema vermisst. Auf welches wichtige Thema haben sie sich deiner Meinung nach nicht (genug) konzentriert?
  3. Es ist absolut notwendig, auch Diskriminierung gegenüber religiösen Minderheiten, Menschen mit Migrationshintergrund etc. klar aufzuzeigen!

In Berlin hieß es vor mehr als zehn Jahren mal, man wolle das Niveau der Einstellungstests bei Polizei und Feuerwehr absenken, weil man den Anteil der Bewerber mit Migrationshintergrund erhöhen wolle! Ich dachte, die wollen mich verarschen! Dazu muss man nicht das Niveau der Einstellungstests senken, sondern mal aufhören, diese Kinder in der Schule zu diskriminieren! Dann machen die nämlich auch einen guten Abschluss!

Ein Stand Up Comedian, ich weiß leider nicht mehr, welcher, hatte eine Szene, die es auf den Punkt gebracht hat. Ich gebe sie mal frei wieder:
"Lehrer fragt in der Klasse die Kinder, was sie werden wollen, dann ist Fatma dran. Er fragt sie, ob sie Arzt- oder Zahnarzthelferin werden wolle. Sie sagt: „Physikerin.“ Darauf lacht der Lehrer und sagt, „Ach so, Komikerin, davon gibt es schon genug!“
Natürlich sagt man jetzt sofort, es ist ein Klischee und nicht immer so.
Aber durch ein Bühnenprogramm werden Klischees in der Regel nicht beseitigt. Und deshalb sollte man sowas aufdecken und nicht vertuschen oder kleinreden. Und dazu hat man mit so einer Umfrage eben die Möglichkeit.

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